Wahlen 2008
|
||
|
||
Eine Meinung haben ist gut, diese politisch umzusetzen ist besser.
|
||
Baz.ch/forum: Frage
Auf den meisten Basler Hauptstrassen ist das Velofahren gefährlich. Velofahrer fühlen sich nicht wohl auf der zur Verfügung gestellten Fahrfläche. |
Situation Wettsteinbrücke: Trottoir, Velostreifen und Fahrbahn sind voneinander getrennt, eine ideale Verkehrsregelung |
Situation Riehenring: ohne grossen Aufwand könnte auch hier ein Veloweg gebaut werden |
Veloroute Hammerstrasse:
Fahrt vom Thomi-Franck Kreisel über einen vorbildlichen Veloweg bis zur Horburgstrasse. Weiter mit auf der Strasse markierter Velospur bis zur Brombacherstrasse, - und dann?
Hinunter durch die Amerbachstrasse, - nicht markiert oder beschildert!
In die Hammerstrasse über den Bläsiring, Sperrzone mit Velodurchfahrt, weiter über die Kreuzung Oetlingerstrasse bis zur Feldbergstrasse - nicht markiert oder beschildert. Vor dieser Kreuzung, Lichtsignalanlage, hält täglich links ein Lkw (Denner) zum Abladen seiner Waren auf der Velofahrspur! (Restbr.ca.3m)
Dann führt die Fahrt durch die fragliche Zone bis zur Kreuzung Hammerstrasse - Clarastrasse, mit der Aufhebung/Verlegung der störenden Parkplätze.
Von da verläuft die geplante Veloroute über die Clarastrasse hinunter zum Claragaben neben den Tramlinien. Im Claragraben fahren die Velofahrer im normalen Einbahnverkehr wie heute zum Wettsteinplatz, - also ein „Hick-Hack“ und keine einladende, sicher Veloroute! - da könnte man gleich direkt durch den Claragraben fahren.
Variante neu ausgebaute Veloroute Riehenring:
Fahrt vom Thomi-Franck Kreisel weiter auf dem Riehenring, geradeaus an der Messe CH vorbei zum Riehenring-Kreisel und weiter zum Wettsteinplatz.
Seitlich von der überaus breiten Verkehrsfläche, zum Teil abgetrennt in einer separaten Spur auf dem breiten Trottoir. Links und rechts der Messe CH ist ein Velofahrweg einzurichten. Dieser ist auch abgetrennt auf der „Gastro-Meile“ als separate Velospur zu erstellen, an Stelle der Betonelemente miteinzubeziehen. Dies ist in die Planung mit dem Neubau der Messe CH auf der Seite der Messe. Auch über den Messeplatz ist in beiden Richtungen eine richtige Velospur zu markieren, und nicht wie heute eine freie Fahrt quer über den Platz, welche während der Messen illusorisch ist und Messebesucher und Velofahrer irritiert.
Zusammenfassung:
Leider hat man es bei der Neugestaltung des Riehenring unterlassen, die Velowege einzuplanen (damals eine der breitesten Strassen der Stadt Basel). Heute zeigt sich dem aufmerksamen Betrachter, dass sehr viele Velofahrer einen sicheren Veloweg entlang des Riehenring suchen, sei es über die Tramgeleise, vom Riehenring-Kreisel direkt vorbei auf der Seite der Messe CH, hinter dem Tramhaus und dem Restaurant Escale vorbei, etc. etc.
Über den Sinn der Betonelemente an der „Gastro-Meile“ mit ihren spitzen Teilen gegen die Strassenbenützer haben sich schon einige Gedanken gemacht. Ohne diese Elemente ergäbe sich der ideale Fahrstreifen für einen sicheren Veloweg separat von der Strasse, wie ich mir dies an vielen Orten in Basel wünsche. Dies geht auch anderswo in Basel, Beispiel Wettsteinbrücke, Dreirosenbrücke, Grenzacherstrasse, Riehenring bei Thomi Frank, etc.
Zur Ausführung der Projekte muss in beiden Varianten investiert werden.
Ruedi Wenger, CVP Themenleader Verkehr
Artikel aus dem Vogel Gryff vom 15.August 2008 zum Thema als pdf-Datei

